Abhandlung der Baureihe Mazda 323
Die Abhandlung der Baureihe Mazda 323
Die verschiedenen Modelle des Mazdas 323, werden zusammengefasst in der Baureihe 323. Diese gehört zu den erfolgreichsten Baureihen des Herstellers Mazda. Mazda ist ein japanischer Auto-Hersteller, der seinen Hauptsitz in Fuchu hat. Gegründet wurde das Unternehmen im Übrigen von Jujiro Matsuda.
Auf diesen geht auch der Name zurück, den Matsuda wird im japanischen ähnlich klingend wie Mazda ausgesprochen. Die Mazda Cooperation wurde 1920 gegründet und kann seit dem mit zahlreichen Erfolgsmodellen brillieren. Wie schon erwähnt gehört dazu auch die Baureihe Mazda 323. Diese Baureihe gehört zu den klassischen Modellen des Automobilherstellers und wurde bis zum Jahr 2003, also weit über 25 Jahre lang, produziert und in den unterschiedlichsten Variationen auf den Markt gebracht. Das erste Modell des Mazda 323 (FA4) wurde im Januar 1977 zum Kauf angeboten, der als unmittelbarer Nachfolger des Mazda 1000/1300 gehandelt wurde.
Der Mazda 323 war das erste Mazda-Modell, dass mit einer sogenannten Schrägheck-Karosserie ausgestattet war. Bereits im September 1977 folgte schon der Mazda Kombi 323 Variabel (FA4V). Aber auch bei diesen Modellen gab es verschiedene Variationen. So konnte sich der Kunde zwischen einem 3 und 5-türigem Modell, sowie der Auswahl zwischen Vierzylindermotoren mit einem Hubraum von 1,0-1,4 Litern Hubraum entscheiden. Fast gleichzeitig, also auch noch im Jahr 1977 kam auch ein Sportwagen-Modell dieser Golfklasse, mit der Bezeichnung SP auf den Markt. Dieses Modell fiel vor allem durch seine gelb-roten Ralleye-Streifen sowie den bunt karierten Sitzstoffen auf und war ausschliesslich als 3-Türer zu haben. Da die ersten Modelle des 323 der Golfklasse von VW sehr ähnlich sahen konnten sich diese ersten Modelle in Deutschland nicht so richtig durchsetzen und so kamen ab 1979 optisch veränderte Modelle auf den Markt. Besonders markant waren die neuen rechteckigen H4-Scheinwerfer sowie größere Rückleuchten. Auch der Innenraum wurde verändert und so musste das altbekannte Karomuster, neuen Velourssitzen mit verstellbaren Kopfstützen weichen. Durch diese Veränderungen, wurde der Mazda 323 zu einem fast einzigartigen Modell und dementsprechend wurde es schlagartig zum Absatzschlager. Ein völlig neues Modell kam 1980 auf den Markt und wurde mit der werksinternen Bezeichnung BD bekannt. Dieser war das erste Golfklasse Modell von Mazda das mit einem Vorderantrieb ausgestattet war. Der Mazda 323 wurde 1985 vom Modell 323 BF abgelöst. Dieser wies vor allem ein dynamimscheres Design auf, hielt sich sonst aber eher an das Aussehen bzw. die Ausstattung seiner Vorgänger-Modelle. Ab 1986 bot Mazda seinen Kunden ein weiteres Kombi-Modell, den Kombi 323 BW. Gleichzeitig wird auch erstmals ein Modell mit Dieselmotor auf den Markt gebracht. 1987 kommt ein weiteres Sportmodell mit Allradantrieb auf den Markt und stieg damit in den Ralleye-Sport ein. Die nächste Generation kam mit dem Modell 323 BG heraus. Aber auch hier wird das Modell ständig weiter entwickelt und so kam bald die Neuerung des Modells heraus.
Dieses war coupéartig und bekam die Zusatzbezeichnung F und wurde daher als Mazda 323F bekannt. Im September 1994 kommt die Nachfolgerreihe des 323 BG, der 323 BA auf den Automarkt. Bei dieser Baureihe wurde erstmals für alle verschiedenen Karosserieausführungen hinter der Modellbezeichnung ein weiteres Kürzel angehängt. So wurde zum Beispiel der 3-Türer als 323C und der 4-Türer als 323S bekannt. Bei der BA-Baureihe wurde vor allem auf ein sportliches Design geachtet. Jedoch wird dieser Reihe schon 1997, aufgrund von sehr schwachen Absatzzahlen, einer Runderneuerung unterzogen. Gleichzeitig wird auch ein neues Modell der 323P eingeführt, gefolgt von zwei Sondermodellen des 323F. Bereits Ende 1998 kommt bereits die letzte Generation des Mazda 323, mit der Bezeichnung BJ auf den Markt. Auch hier gibt es wieder verschiedene Ausführungen.
Jedoch wird 2003 das Ende einer über 26-jährigen Erfolgsgeschichte eingeleitet und die Produktion aufgrund einer Veränderung in der Unternehmenspolitik, für immer eingestellt. Als unmittelbarer Nachfolger gilt die Baureihe des Mazda3.
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