Abhandlung des Sportwagens Mazda 757
Abhandlung des Sportwagens Mazda 757
Der Mazda 757 wurde als Rennwagen für Mazdaspeed konstruiert und auf die Anforderungen beim berühmten 24 Stundenrennen von Le Mans optimiert. Er gehört zur IMSA-GTP-Klasse und gehört zu den besten Sportwagen die Mazda je in dieser Kategorie entwickelt hat und ist heute noch immer bei den allermeisten Rennsportfans ein Begriff.
Dieser Wagen ersetze die früheren Autos der Serie C2, welche damals mit dem 737C auslief. Das Mazda seine Rennwagen nach Boeing Serienbezeichnungen 737 und 757 benennt ist dabei kein Zufall: Vielmehr soll es die enorme Geschwidigkeit – nur fliegen ist schöner- symbolisieren. Ebenso wie die Sportwagen von Mazda zeichnen sich die 737 und 757 Serien durch ein schlankes und windschnittiges Design aus.
Der Mazda 757 hatte das erste Fahrgestell das komplett von Nigel Stoud entwickelt und entworfen wurde und von Mazdaspeed in EIgenfertigung gebaut wurde. Angetrieben vom Typ Mazda 13G Motor, einem 3-Scheiben-Wankelmotor war der mazda 757 technisch seinen Konkurrenten ein Stück voraus.
1986 wurden gleich zwei mazda 757 beim 24 Stundenrennen in Le Mans eingesetzt, jedoch verlief die Premiere alles andere als erfolgreich für Mazdaspeed und endete mit einem Totalausfall: Beide Mazda 757 erreichten das Ziel nicht: Der Grund für den Ausfall waren bei beiden Fahrzeugen Getriebprobleme. Dies ist aber ein häufiges Problem – was den enormen Belastungen beim Traditionsrennen in Le Mans geschuldet ist – bei allen teilnehmenden Rennteams.
Für Mazdaspeed war es ein Tiefpunkt: Denn erstmals in der Geschichte des Rennstalls konnte Fahrzeug von Mazdaspeed das Traditionsrennen im französischen Le Mans beenden. In diesem jahr erreichte Mazdaspeed mit dem Model Mazda 757 in der All Japan Sports Prototype Championship einen beachtlichen dritten Platz – was allerdings unter den technsichen Möglichkeiten des Wagens und den eigenen Erwartungen lag. Denn der Wagen hatte eine hohe Groundspeed und hätte mehr erreichen können wenn die Zuverlässigkeit einiger zugekaufter Komponenten besser gewesen wäre. Als Hauptbroblem stellte sich bei Serie Mazda 757 das Getriebe heraus.
Ein Jahr später, 1987, wurde ein Mazda 757 siebter beim Traditionsrennen von Le Mans. Der andere Wagen fiel mit einem Motorschaden aus.
Ein jahr darauf zeigte sich wie gut der Mazda 757 trotz der kleineren technsichen Problemchen doch war: Ein Wagen startete bei den 24-Stunden von Le Mans gemeinsam mit den beiden Nachfolgemodellen. Dabei konnte der “alte 757″ die Neuentwicklung deutlich hinter sich lassen und belegte als “Zweijahreswagen” einen respektablen 15. Platz in der Gesamtwertung.
Auch wenn es für den ganzen großen Wurf trotz all dem Potential nicht gereicht hat bleibt der Mazda 757 dennoch als Erfolgswagen in den Köpfen und Herzen der Motorsportfans präsent.
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