Abhandlung der Studie Mazda Hakaze

Der Mazda Hakaze – Ein Hai in der Sanddüne

Der im Mazda Design-Center in Oberursel bei Frankfurt entwickelte und 2007 auf dem Genfer Autosalon erstmals vorgestellte Mazda Hakaze, ist eine Inspiration aus der Trendsportart Kite-Surfing, eine Kombination aus Surfen und Paragliding der mit seiner Grundform an eine Sanddüne erinnert.


Als Crossover-Coupé bietet die Mazdastudie ein luftiges Fahrgefühl mit einem kräftigen Schuss Roadster-Feeling, lässt sich agil fahren wie eine Schräghecklimousine und der hohe Hüftpunkt sowie der funktionale Innenraum zeigen typische Merkmale eines Sport Utility Vehicle (SUV). Die Mazdastudie vereint damit die Vorteile dreier unterschiedlicher Automobilgattungen.

An der Oberfläche des goldfarbenen Chassis sorgen fließende Linien für Spannung. An Stelle von Türgriffen und herkömmlichen Außenspiegeln, rücken Mikrokameras. Beim Öffnen der Türen schwingen diese zunächst um 30 Grad nach außen und anschließend im 45-Grad-Winkel nach oben, was zum leichten verstauen von sperrigen Sportgeräten sehr praktisch ist. Der 4,42 m lange Mazda Hakaze hat ein abnehmbares Dachteil und voll versenkbare Seitenscheiben. Einen maritimen Eindruck machen die lammellenartigen und elegant fließenden Formen von Front, Heck und der Seitenflächen.

Der Mazda Hakaze ist allradgetrieben, hat einen 2,3 l Turbo-Benzinmotor, der bereits im Mazda 3 MPS und Mazda 6 MPS verwendet wurde und verfügt über eine 6-Gang-Automatik.

Als taktiles Gesamterlebnis inszenierten die Designer den Innenraum der Mazdastudie. Fließende Formen und natürliche Oberflächen dominieren auch hier. Ein pfeilförmig, zugespitzt, kokonartiges Cockpit umgibt den Fahrer. Nur der unten abgeflachte Lenkradkranz, in der betont lang gezogenen Lenksäule und mit einer fest fixierten Nabe, dreht sich bei Kurvenfahrten mit. Der Mazda Hakaze verfügt über intelligente Bedien- und Informationslösungen, wie beispielsweise den integrierten Internetzugang und einem LCD-Bildschirm. Der überwiegende Teil der Schalter reagiert auf Sensoren, die unter der Oberfläche sitzen. Der Fußbodenbelag, aus weichem Naturleder, hat dank der Entwicklung einer britischen Firma, eine asymmetrische Oberfläche, die Unregelmäßigkeiten natürlich nachahmt. Auf der ungewohnten Struktur der Sitzbezüge, die an Neopren für Taucheranzüge erinnert, fühlt man sich wie ein Fisch im Wasser. Fahrer-, Beifahrer- und Rücksitze werden durch den kräftigen Mitteltunnel voneinander getrennt. Teilweise fährt der Tunnel nach hinten aus dem Auto aus, um leichter größere Gegenstände zu transportieren.

Mit Blick auf aktuelle Lifestyle-Trends ist der Mazda Hakaze eine im Fluss und sich in Bewegung befindende Mazdastudie. Die Markteinführung ist allerdings unwahrscheinlich.

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