Abhandlung der Studie Mazda Nextourer
Abhandlung der Studie Mazda Nextourer
Der Prototyp des Mazda Nextourer wurde 1999 in Frankfurt vorgestellt und stammt aus dem Designcenter in Japan. Du kannst ihn als Mischung von einem Kombi mit einem Coupé verstehen – ein Familienauto mit coolem Design.
Man hatte sich bei Mazda Gedanken darüber gemacht, wie ein potentielles 5- türiges Freizeitauto zukünftig aussehen könnte und heraus gekommen ist dabei dieses Modell. Das Gewicht lag bei dieser Konzeptstudie also auf der beinahe schon futuristischen Steuerung eines Autos über die Elektronik. Anstatt eines Schlüssels solltest du einfach eine Chipkarte benutzen, die sogenannte ID-Card.
Diese Karte verschafft dir nicht nur Zutritt zum Mazda Nextourer, sondern sie hat auch sämtliche Daten gespeichert, wie zum Beispiel mit welcher Sitzposition du dein Auto steuerst – aber auch der Startknopf reagiert nur auf diese Karte. Die Extravaganz lag bei dieser Designstudie darin, dass sich der Aufbau in seiner Höhe verändern konnte.
Mit anderen Worten, wenn du schnell gefahren bist, hat sich der Aufbau insofern deiner Geschwindigkeit angepasst, indem er sich abgesenkt hat (aktives Höhen-Kontroll-System) – all das geschieht beim Mazda Nextourer vollkommen automatisch nur aufgrund seiner Elektronik. Auch das Lenkrad hat zusätzliche Funktionen integriert. Es ermöglicht dir über die eigens dafür konstruierten Tasten, den im Innern befindlichen Fernseher zu steuern als auch das Internet zu bedienen. Sicherheitstechnisch verfügt dieses Modell von Mazda über eine Stabilitätskontrolle und besitzt ein „intelligentes Lampensystem“.
Natürlich gehören zum Mazda Nextourer auch die als „Freestyle“ bekannten Türen, die sich nach hinten schwingend öffnen lassen. Er bietet Platz für fünf Personen und ist mit einem V6 Zylinder – Motor (Benzin) ausgerüstet. Ebenso wurde der Mazda Nextourer mit einem CVT-Getriebe (kontinuierlich verstellbares Getriebe) versehen und fährt mit Vorderradantrieb. Eine interessante Beigabe zur Sicherheit, ist das im Mazda Nextourer installierte Intelligent Transport System (ITS), was bedeutet, dass das Auto ein Navigationssystem als auch Sensoren einsetzt, die dich dann warnen, wenn du mal aus der Spur kommen solltest, du für die Straßenführung zu schnell bist oder aber dann, wenn du einen anderen Fahrer im toten Winkel nicht sehen kannst.
Man wollte ein Auto entwickeln, das als Freizeitauto oder auch Familienwagen einsetzbar ist und mit seinem äußerlichen Erscheinungsbild beeindruckt. Das Hauptaugenmerk der Ingenieure lag bei diesem Unikat auf der Elektronik. Innerhalb dieser Konzeptstudie versuchte man, alles das, was irgendwie auf diese Weise zu steuern sein könnte, im Mazda Nextourer zu komprimieren. Er sollte mit umfangreicher Funktionalität ausgestattet sein, die einem gehobenen Komfort sowie den höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht wird.
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