Abhandlung der Studie Mazda Furai

Der Wind, der Wind

Klingt er so wie die Mazdastudie Furai? Zumindest bedeutet der Name soviel wie „Klang des Windes“.
Der Mazda Furai ist ein voll funktionsfähiges Konzeptcar, welches zum ersten Mal auf der American International Auto Show 2008 in Detroit zu sehen war.
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Mit seinem einzigartigen Design, welches für eine optimale Aerodynamik sorgt, will Mazda an erfolgreiche Zeiten im Motorsport anknüpfen. Dafür wurden auch schon Testkilometer auf verschiedenen Rennstrecken zurückgelegt.
Schon 1991 gewann der japanische Autohersteller das 24 Stundenrennen von Le Mans. 2005 und 2006 wurde Mazda mit dem C65 Courage in der Amerikanischen Le Mans Serie gesamt Dritter, sie fuhren einen Sieg ein, und standen neun mal auf dem Podium. Mit dem Furai könnte Mazda in dieser Serie wieder große Erfolge feiern.

Der Wagen basiert auf den C65 und wird von einem 3-Scheiben-Wankelmotor befeuert. Dieser verbrennt umweltfreundliches E100, hergestellt aus Pflanzenresten und Mais oder Weizen. Unter der aus Verbundwerkstoffen bestehenden Karosserie befindet sich ein Mittelmotor mit 450 Pferdestärken, die für eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 290 km/h reichen. Die 6 Gänge lassen sich mittels Schaltwippen am Lenkrad einlegen, Leuchtdioden zeigen an wenn der Gangwechsel erfolgen kann. Auf dem Display im Lenkrad kann man Geschwindigkeit, Drehzahl und andere wichtige Informationen ablesen.
Irgendwie erinnert die Mazdastudie an ein Wesen von einer anderen Welt. Luftwiderstand, Anpressdruck, Auftrieb und Ästhetik wurden am Computer entwickelt und getestet. Die Form des Scheinwerfergehäuses reduziert den aerodynamischen Auftrieb, die unter dem Fahrzeug strömende Luft wird zur Motorkühlung in das innere der Karosserie durch den Kühler geleitet. Die hinteren Bremsen sowie das Motor- und Getriebeöl wird durch die Öffnungen in den Karosserieflanken mit kalter Luft versorgt. Ein Diffusor unter dem Furai verbessert die Aerodynamik und leitet Luft durch Luftkühler und Motorraum. An der hinteren Dachoberfläche befindet sich ein Bauteil, wodurch die Luft, die für die Verbrennung notwendig ist, geleitet wird.

Bei Mazda spricht man sogar über eine Serienproduktion des Furais. Die Brücke zwischen Motorsport und Serienwagen soll mit der Studie geschlossen werden. Bequem herein kommt man durch die großen Schmetterlingstüren. Mit zwei Sportsitzen ausgestattet, welche genug Freiheit für Kopf und Schulter lassen, könnte man dann mit der Freundin eine Spritztour machen. Und dem Klang des Windes lauschen während man wie ein Orkan über den Asphalt donnert.

Schaut Euch doch einfach das Video an, es lohnt sich :-)

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