Abhandlung der Studie Mazda Senku

Ein Raumschiff auf 4 Rädern

So kommt der Senku von Mazda dahergefahren, welchen die japanische Autoschmiede zum ersten Mal auf der 39. Tokio Motor Show im Jahr 2005 vorstellte. Pionier bedeutet der Name im deutschen, und mit dem neu entwickeltem Hybridantrieb sollte es auch ein solcher sein.
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Ein 2-Scheiben Kreiskolbenmotor mit Benzin-Direkt-Einspritzung gepaart mit einem Elektromotor gibt der Studie Feuer. Die Unterbringung der Technik ist so ausgewogen, dass die Gewichtsverteilung des Mazdas bei 50:50 liegt. Das Doppelkupplungsgetriebe mit 7 Gängen wurde daher nahe der Hinterachse eingebaut. Ein neuartiger Hilfsrahmen soll das Gewicht verringern und mehr Sicherheit bei Unfällen bieten. Mit riesigen 22 Zoll Rädern wurde der 4,65 Meter lange 2+2 Sitzer ausgestattet, 1,85 Meter breit und 1,40 Meter hoch ist der Senku.

Das Design der Mazdastudie ist schlicht. Die Front besitzt den Mazdatypischen Grill, in der sich zwei Scheinwerfer in Form von schmalen Schlitzen befinden. Wird der Senku gezündet macht er dies zusätzlich durch ein feuerrotes Licht im Grill aufmerksam. Die Flanken der Studie sind einfach gestaltet, Türgriffe und Aussenspiegel sucht man vergebens. Letztere werden durch Mikrokameras ersetzt.
Das Große Glasdach geht am Ende in Solarzellen über, welche Energie in das Hybrid-Antriebssystem speisen. So sollen auch die Bordsysteme bei abgestelltem Motor in Betrieb bleiben. Das Heck besitzt eine riesige Abrisskante an der ein rotes Leuchtband über die gesamte Breite führt. Die Heckklappe ist geteilt und öffnet elektrisch.

Ins Staunen kommt man wenn die Türen des Mazda öffnen. Ohne führende Seitenschienen gehen diese, ebenfalls elektrisch, nach hinten auf. Danach hat man einen bequemen Zustieg durch die 80 Zentimeter breite Öffnung in das Raumschiff. Rote Ledersitze die zu schweben scheinen, ein speichenloses Lenkrad mit zahlreichen Drucktasten. Zwischen dem Lenkrad selbst befinden sich drei Rundinstrumente.
Ein zweigeteilter Monitor befindet sich im Armaturenbrett. Im oberen Bildschirm befindet sich das Night-Drive Aid, welches bei nächtlichen Fahrten für Sicherheit sorgt sowie das Lane-Drive-Aid, was beim Halten oder Wechseln der Fahrspur behilflich ist. Im untere Bildschirm liest man Einstellungen von Navigationsgerät sowie Audio- und Klimaanlage ab. Üppig Platz hat man, wenn man die Trennwand hinter den Vordersitzen verschiebt, welche den Seku dann zum 2-Sitzer macht.
Also einsteigen und sich wie in einem Raumschiff fühlen, welches leise und umweltschonend über den Asphalt schwebt.

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