Abhandlung der Studie Mazda Washu

Mazda Washu – die Schwinge des Adlers

Dass Mazda seine Konzeptstudie Washu zuerst anlässlich der North American International Auto Show 2003 in Detroit vorstellte, war gewiss kein Zufall. Für das Jahr 2003 war eine Produkt-, Werbe- und Designoffensive des Konzerns geplant und es entspricht der japanischen Mentalität, die Kundschaft behutsam auf Neuerungen vorzubereiten.
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Der am 13.01.2003 erstmals präsentierte Washu, ist ein sechssitziges Crossover-Conceptcar, das Elemente eines Familienfahrzeugs mit einer sportlichen und designorientierten Anmutung kombiniert. Das wohlproportionierte Fahrzeug besticht auf den ersten Blick durch seine großzügige High-Tech-Verglasung, die auch Teile der Dachfläche umfaßt. Das Spezialgas im Dachbereich kann per Knopfdruck abgedunkelt werden. Kameras und Monitore ersetzen die gewohnten Rückspiegel.
Das Low-slung-Design mit den überbreiten Radhäusern läßt den Washu dynamisch und sportiv wirken. Sein gefälliges Äußeres, suggeriert eine greifbare Nähe zur Serienreife. Dem dürften allerdings die weit in das Dach greifenden beidseitigen hinteren Schiebetüren entgegen gestanden haben, deren Öffnungsgeometrie den Ingenieuren sicher einiges Kopfzerbrechen bereitet hat. Die ausdrucksstarken Flügel dieser Schiebetüren und die extrem weit ins Dach gezogenen Heckklappe geben dem Konzept auch seinen Namen. Das japanische Wort „Washu“ bedeutet Adlerschwinge. Eine weitere wesentliche Neuerung der Studie war das Drive-by-wire-Lenkrad, das komplett im Armaturenbrett versenkt werden konnte und zusammen mit der verschiebbaren Armaturenabdeckung den Innenraum äußerst flexibel nutzbar machte. Die Großzügigkeit des Wageninneren wird auch durch einen Designkniff im Äußeren betont. Die Türen sind im unteren Bereich, leicht über Achshöhe nach innen gekantet, um sich dann wieder nach oben zu verbreitern. Dieser untere Einzug wirkt sportlich, während die Verbreiterung nach oben Volumen und Kraft suggeriert. Die markante seitliche Silhouette des Washu ist geprägt durch eine von außen nicht sichtbare B-Säule und kleine Fensterdreiecke im Bereich der A-Säule. Das geometrisch klar gezeichnte Heck erhält durch das in die Vertikale gezogene Heckfenster und die in die Heckschürze integrierte Doppelauspuffanlage eine deutlich sportive Anmutung. Die Motorisierung basiert auf einem längs eingebauten 3,5 Liter-V6-Saugmotor mit 245 PS und 278 NM Drehmoment, der dem 4,83 m langen und 1,85 m breiten Wagen in Verbindung mit einer Sechs-Gang-Automatik sicher ausreichend Vortrieb verschafft.
Vergleicht man das Design des Mazda Washu mit heutigen Fahrzeugen der gehobenen Klasse, so kann man feststellen, dass die Mazda Designer ein hervorragendes Gespür für den kommenden Publikumsgeschmack bewiesen haben und es stimmt nachdenklich, warum solche Autos am Ende doch nicht den Weg in die Serie finden.

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